Bewährtes Cornetblut konnte überzeugen

Gleich zwei Schimmelhengste aus dem Stall Ahlmann erhielten kürzlich auf der
Westfälischen Körung das so begehrte Urteil „gekört“.

1. Columbus Z

Der Sohn des Cornet Obolensky a.d. Beirut v. Baloubet du Rouet überzeugte
die Körkommission durch vorsichtiges, vermögendes Springen, sowie auch
durch sein überaus interessantes Leistungsblut. Columbus Z hat nicht nur das Olympiapferd
„Cornet Obolensky“ als Vater, sondern auch eine über 1,50m erfolgreiche Mütter.
Die Stute „Beirut“ ( Baloubet du Rouet x Polydor) sammelte unter Katrin Müller
viele Siege und Plazierungen bis zur Klasse S.
Der Hengst geht als Verstärkung in das Gestüt Zangersheide zum Deckeinsatz.

2. Cracher

Der Ponyhengst „Cracher“ war sicherlich eines der besten Springponys auf
der Körung. Sein Vater „Top Capitano“ führt ebenfalls über Carthino Z/ Carthago
bestes Springblut. Seine Mutter „Confetti“ ist ein direkter Nachkomme des Cornet
Obolensky, und brachte bereits mit „Top Berlin“ einen gekörten Hengst, sowie mit
Top My Girl die aktuelle Bundeschampionesse der 5-jährigen Ponys.
„Cracher“ soll auf der Station Volle in Lüdinghausen in den Deckeinsatz gehen.

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Sieg mit Taloubet Z im Weltcupspringen von Stuttgart

Ahlmann, Christian (GER)

Es ist tatsächlich geglückt.
Genau wie im Vorjahr gewinnt Christian den Großen Preis von Stuttgart, das erste deutsche Weltcupspringen in dieser Saison.

Diesmal ist sein Partner der wunderbare „Taloubet Z“, der einmal mehr seine Klasse und seine Schnelligkeit ausspielt und die Konkurrenz im Stechen (19 Teilnehmer) „alt aussehen lässt.“

Christian: „Ich bin sehr stolz auf mein Pferd. Mit seinen 16 Jahren ist er immer noch pfeilschnell, kämpft mit wie ein Junger.“
Die Erfolge von „Caribis Z“ konnten sich ebenfalls sehr sehen lassen.

Ein zweiter Platz im Rankingspringen, sowie ein sechster Platz im „German Masters“ waren eine tolle Bilanz.

Fotos: Stefan Lafrentz
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Christian sichert sich den begehrten Platz auf dem Podium des GCT

Nach einer langen und erfolgreichen Turnierserie der GCT über 15 Turnierplätze
auf der ganzen Welt, war in Doha (Qatar) die letzte Station. Bis zum entscheidenden Finale waren immer noch Verschiebungen in der Rangierung möglich, was die Prüfung
bis zum Schluß spannend hielt.
Christian und Taloubet erkämpften sich nach zwei tadellosen Umläufen die Teilnahme
am Stechen. Sehr schade war der unglückliche Fehler im Stechparcours, der Beide auf
den siebten Platz brachten. Zusätzliche Punkte aus dieser Plazierung machten dann aber den hervorragenden 3. Platz in der Gesamtwertung perfekt.
Ein toller Erfolg, der die so erfolgreiche Saison 2016 durchaus wiederspiegelt.
Verdienter Sieger wurde Rolf-Göran Bengsson mit dem unvergleichlichen Casall,
vor Edwina Tops-Alexander.

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Super

Super, auch im vierten Monat in Folge kann Christian seine Führung in der Weltrangliste
behaupten, gefolgt von Simon Delestre und Mclain Ward.

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Lyon – Start in die Hallensaison

Nach 4-wöchiger Turnierpause ging die Reise am letzten Oktoberwochenende nach Lyon,
als erstes Hallenturnier und gleichzeitig Christians Start in die Weltcupsaison.
Codex One lieferte nach längerer Pause gleich ein Superergebnis ab.
Im Longines Grand Prix wurde er nach fehlerlosem Umlauf und einem heißen Stechen
gleich Dritter.

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Christian weiterhin die Nr. 1

Auch im Monat September bleibt Christian Führender der Weltrangliste.
Simon Delestre hat jetzt die zweite Position eingenommen und mit Kent Farrington die Plätze getauscht, der jetzt Dritter ist.
Nach dem Ausklang der grünen Saison hat Christians Turnierstall nun endlich einige turnierfreie Wochenenden.
Eine wohlverdiente Pause für die Pferde, Reiter und Pfleger, Zeit zum Kräftesammeln für neue Aufgaben.

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Sieg im Nationenpreisfinale von Barcelona

Ein wunderbarer Triumph gelang den deutschen Springreitern in Barcelona. Als Startreiter lieferte Christian mit Taloubet Z die erste Nullrunde, genau wie Janne-Friederike Meyer mit Goya, die auch die 0 sicherte. Nachdem bei Marcus Ehning und Pret a tout unglücklicherweise eine Stange fiel, musste wieder mal Ludger Beerbaum die Kastanien aus dem Feuer holen und ermöglichte der deutschen Mannschaft ein Stechen gegen die starken Engländer. Mit einem Superritt im Stechen konnten Marcus Ehning und Pret a Tout dem frischen Olympiasiegern Nick Skelton zwei Sekunden abnehmen und den deutschen Sieg perfekt machen.

Dieser Nationenpreis war der Letzte, zusammen mit Ludger Beerbaum, der ja seinen Abschied von der Nationalmannschaft erklärt hatte. Umso schöner für alle, Ludger mit einem solchen, ganz besonderen Sieg zu verabschieden.

Christian: „Ich bin immer besonders gerne mit Ludger zusammen geritten und habe viel von ihm gelernt. Als Mannschaftskollege gab er mir immer alle Unterstützung, war oft ein großer Motivator, der durch seine positive, kämpferische Art der Mannschaft so viel Sicherheit geben konnte. Er traute sich auch Unangenehmes offen anzusprechen, auch auf die Gefahr hin, dass es viel Gegenwind geben könnte. Schade, dass er nicht mehr dabei ist.“

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Einmal rund um den Erdball

Das ist die Devise für den Monat September.

China war das erste Ziel im September, und zwar zu den Longines Beijing Masters, Welches alljährlich im „Birdsnest“, dem Olympiastadion von Peking 2008 stattfindet.

Ein wirklich außergewöhnliches Event, zumal hier ungefähr dreißig ausgewählte, Chinesische Reiter gegen zehn eingeladene, ausländische Topreiter antreten müssen. Jedem Reiter wird ein fremdes Pferd zugelost, mit dem er in einem Gruppenspringen, sowie im Großen Preis starten kann.

Da hofft jeder auf ein gutes, passendes Pferd, auf das es sich schnell einzustellen gilt.

Christian wurde der 10-jähr.br.Oldenburger „BALTINUE“ zugelost. Nachdem es im ersten Springen noch Abstimmungsschwierigkeiten gab, machte der braune Wallach seine Sache im Großen Preis sehr gut. Er ging ohne Fehler und kam nach Stechen mit einem Klotz auf Platz 6. Siegerin wurde Jane Richard Philips vor Ludger Beerbaum.

Christian resümiert: „ Wir hatten eine tolle Veranstaltung, bei der die chinesischen Reiter gezeigt haben, wie viel sie inzwischen gelernt haben. Der Reitsport dort ist auf einem sehr guten Weg“. Bereits Dienstag geht es für Christian, allerdings mit eigenen Pferden zum Spruce Meadow Masters,nach Calgary 12 Flugstunden in die andere Richtung.

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Stark auch im Einzelfinale

Der erste Umlauf im Einzelfinale von Rio verlief nämlich voll überzeugend. Taloubet Z sprang vom Allerfeinsten, vorsichtig und hoch konzentriert .
Die Anstrengungen der vergangenen Tage hatte er bestens verdaut. Genau wie 12 andere Paare gehörten Taloubet Z und Christian zu den fehlerfreien aus Runde eins. Doch unglücklicherweise erwischte es dann die Beiden am Aussprung der zweifachen Kombination.Taloubet Z rollte die oberste Stange am Aussprung mit einer leichten Berührung aus der Auflage.
Ein unglücklicher Fehler, zumal er den Rest fantastisch sprang und auch noch in der knappen Mindestzeit bleiben konnte. Damit wurde es nichts mit dem Einzug ins Stechen und dem möglichen Gewinn einer Medaille.

Diese erkämpften sich:

Nick Skelton mit Big Star (Gold)
Peter Fredricson ( All In)
Eric Lamaze ( Fine Lady)

Dennoch zieht Christian für sich ein positives Fazit:
„Wir hatten ein tolles Team in Rio, beste Bedingungen für die Pferde, sowie ein volles Stadion mit echter brasilianischer Stimmung. Unsere Pferde lieferten Weltklasseleistungen ab, wenn auch manchmal das letzte Quäntchen Glück gefehlt hat. Ich bin stolz auf „Taloubet Z“ und glücklich über die gewonnene Medaille.“

Fotos: Stefan Lafrenz
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Taloubet Z und Christian gewinnen Olympia-Bronze im deutschen Springteam.

Foto: Stefan Lafrenz

Dieser zweite Umlauf hatte es in sich. Aus deutscher Sicht konnte ein Hitchcock nicht spannender sein.
Hatten unsere Paare am Tag vorher noch durch Nullrunden geglänzt, wollte es heute
einfach nicht laufen. Getrieben durch die kaum zu schaffende Mindestzeit, unterliefen
Christian, Meredith und auch Daniel jeweils ein unglücklicher Springfehler.
Dramatik kam auf, nachdem Ludger als letzter Reiter eine 0-Runde hinlegen musste, damit die Mannschaft noch um Bronze kämpfen konnte. Eine Wahnsinnsrunde glückte und hielt die Mannschaft im Geschäft.
Gegen Canada schafften dann die eben noch enttäuschten deutschen Reiter schnelle und
fehlerfreie Runden und erkämpften sich die Bronzemedaille. Wir sahen vier phantastisch
springende Pferde und ein wirkliches Team aus vier Reitern, die schließlich glücklich Ihre
Bronzemedaille in Empfang nahmen.
Glückwunsch natürlich an die Goldreiter aus Frankreich und die Silbermedailliengewinner
aus den USA.

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