Stark auch im Einzelfinale

Der erste Umlauf im Einzelfinale von Rio verlief nämlich voll überzeugend. Taloubet Z sprang vom Allerfeinsten, vorsichtig und hoch konzentriert .
Die Anstrengungen der vergangenen Tage hatte er bestens verdaut. Genau wie 12 andere Paare gehörten Taloubet Z und Christian zu den fehlerfreien aus Runde eins. Doch unglücklicherweise erwischte es dann die Beiden am Aussprung der zweifachen Kombination.Taloubet Z rollte die oberste Stange am Aussprung mit einer leichten Berührung aus der Auflage.
Ein unglücklicher Fehler, zumal er den Rest fantastisch sprang und auch noch in der knappen Mindestzeit bleiben konnte. Damit wurde es nichts mit dem Einzug ins Stechen und dem möglichen Gewinn einer Medaille.

Diese erkämpften sich:

Nick Skelton mit Big Star (Gold)
Peter Fredricson ( All In)
Eric Lamaze ( Fine Lady)

Dennoch zieht Christian für sich ein positives Fazit:
„Wir hatten ein tolles Team in Rio, beste Bedingungen für die Pferde, sowie ein volles Stadion mit echter brasilianischer Stimmung. Unsere Pferde lieferten Weltklasseleistungen ab, wenn auch manchmal das letzte Quäntchen Glück gefehlt hat. Ich bin stolz auf „Taloubet Z“ und glücklich über die gewonnene Medaille.“

Fotos: Stefan Lafrenz
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Taloubet Z und Christian gewinnen Olympia-Bronze im deutschen Springteam.

Foto: Stefan Lafrenz

Dieser zweite Umlauf hatte es in sich. Aus deutscher Sicht konnte ein Hitchcock nicht spannender sein.
Hatten unsere Paare am Tag vorher noch durch Nullrunden geglänzt, wollte es heute
einfach nicht laufen. Getrieben durch die kaum zu schaffende Mindestzeit, unterliefen
Christian, Meredith und auch Daniel jeweils ein unglücklicher Springfehler.
Dramatik kam auf, nachdem Ludger als letzter Reiter eine 0-Runde hinlegen musste, damit die Mannschaft noch um Bronze kämpfen konnte. Eine Wahnsinnsrunde glückte und hielt die Mannschaft im Geschäft.
Gegen Canada schafften dann die eben noch enttäuschten deutschen Reiter schnelle und
fehlerfreie Runden und erkämpften sich die Bronzemedaille. Wir sahen vier phantastisch
springende Pferde und ein wirkliches Team aus vier Reitern, die schließlich glücklich Ihre
Bronzemedaille in Empfang nahmen.
Glückwunsch natürlich an die Goldreiter aus Frankreich und die Silbermedailliengewinner
aus den USA.

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Optimaler Halbzeitstand im Mannschaftsspringen

Mit 0 Fehlern beendet das Deutsche Team den ersten Umlauf im olympischen Mannschaftsspringen und verschafft sich damit die best mögliche
Ausgangsposition für den entscheidenen 2. Umlauf.
Christian und Taloubet Z waren wieder das erste deutsche Paar im Parcours und legte die erste Null-Runde vor.
Eine Supervorlage, die der Mannschaft Sicherheit und Motivation gab.
Meredith und auch Daniel schafften ebenfalls ein fehlerfreies Ergebnis und konnten somit das optimale Zwischenergebnis sichern.
Aber auch die Konkurrenz schlief nicht. Sowohl die Niederlande, als auch die USA und Brasilien konnten ein fehlerfreies Zwischenergebnis erzielen.
Die Spannung ist also kaum zu überbieten.
Der 2. Umlauf muß jetzt alles entscheiden.
Hoffen wir, dass unser Team die Form halten kann und das nötige Glück auf unserer Seite ist.

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Superstart der Springreiter.

Frohe Nachrichten aus Rio konnte die Deutsche Springmannschaft nach dem ersten Qualifikationsspringen vermelden.
Mit 3 fehlerfreien Ritten und einer 4-Fehlerrunde lieferten sie zusammen mit Brasilien das beste Mannschaftsergebnis.
Die Mannschaft sicherte sich damit eine günstige Startposition für das Mannschaftsspringe und gute Chancen für die Qualifikation
zum Einzelfinale.
Taloubet mußte schon als viertes Pferd in den Parcours und machte seine Sache ausgezeichnet. Auch die anderen deutschen Paare
hinterließen einen tollen Eindruck.
Bei dieser Form sollte doch eine Medaille im Mannschaftsspringen drin sein – Daumen drücken !

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Nummer 1 der Weltrangliste


Geschafft !!!!
Nach etlichen Wochen auf einem der vorderen Plätze ist es jetzt geschafft.
Die Weltrangliste Nr. 187 vom 31.07.16 wird nun mit 3204 Punkten von Christian angeführt.
Christian kann wirklich stolz sein auf eine Supersaison mit vielen spektakulären Erfolgen.
„Ich muß mich bedanken bei meinen Pferdebesitzern, meinem gesamten Team und vor allem bei den großartigen Pferden. Alle haben super mitgearbeitet und mitgekämpft, jeder auf seine Weise.
Vielen, vielen Dank.“

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Cornado holt den Pott

„Ahlmann- Prince de Bretagne“ schreibt „ Equidia life“ am Sonntagabend.
Hintergrund des ungewöhnlichen Adelstitels ist der gerade errungene Sieg im Großen Preis mit Cornado II in Dinard, an der französischen Atlantikküste.
Das war für Cornado II der erste Sieg in einem großen Preis auf 5* Niveau. Er kam bestens mit dem sehr anspruchsvoll zu reitenden Patz zurecht und konnte sich nach einem Stechen gegen 15 Mitstreiter durchsetzen. Christian vertraute dem Können des Schimmelhengstes, nahm viel Risiko und wurde mit dem Hauch einer Hundertstel Sekunde glücklicher Sieger.
Christian, der zum ersten Mal das Turnier in Dinard besuchte, war sehr begeistert: „Die Franzosen haben wirklich eine Reihe toller Turniere. Ich freue mich schon auf das nächste Mal.“

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Der Bann ist gebrochen

Ganze acht Jahre ist es her, dass das deutsche Team einen Sieg im Nationenpreis feiern durfte. Eines der Pferde im Team war damals, Christian erinnert sich noch sehr genau, „Cöster“, der wieder einmal seine Zuverlässigkeit zeigte.
In diesem Jahr war es „Epleaser van´t Heike“, der als Debütant seine Sache sehr gut machte.

Er kam mit der großen Kulisse bestens zurecht und lieferte, genau wie im großen Preis tolle Resultate ab. Der Nationenpreis am Donnerstagabend war mal wieder spannend bis zum Schluss, pures Gänsehautfeeling vor einem stimmungsvollen Abendhimmel.
Am Ende gab es dann den langersehnten deutschen Sieg und viele glückliche Gesichter.

„Taloubet Z“ zeigt im Preis von Europa dass er super drauf ist, wurde dann aber sehr zurückhaltend eingesetzt. Grund dafür war die Nominierung von Christian und“ Taloubet Z“ für Rio. Otto Becker hatte seine Entscheidung sehr spannend gemacht. Bis zuletzt war offen, welcher Reiter und welches Pferd im olympischen Team starten sollten. Jetzt sind die Würfel gefallen und es geht ab nach Rio.
Nicht zu vergessen sind die Leistungen von Cornado II in Aachen.
Da er auch als Deckhengst sehr gefragt ist, kam er nach einer Turnierpause erstmals wieder an den Start. Gleich drei vordere Plazierungen schaffte der Schimmelhengst gegen beste Konkurrenz.

Fotos: Eric Knoll

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Christian und der Traum von CHIO-Sieg Nummer zwei

Christian hat einen neuen Lieblingsort auf dem CHIO Aachen-Turniergelände. In der Zeltstadt, zwischen Mercedes-Benz Tribüne und Einritt. Dort hat er den besten Blick auf die legendäre Siegertafel, auf der die Namen der Gewinner des Rolex Grand Prix angeschlagen sind. Major Lotz war 1927 der Erste, seit 2014 ist dort auch ‚Christian Ahlmann’ zu lesen.

Christian  während der Ehrenrunde nach seinem Sieg im Rolex Grand Prix 2014.  (Foto: CHIO Aachen/ Andreas Steindl)

Christian im CHIO-Gespräch:

2014 haben Sie den Rolex Grand Prix beim CHIO Aachen gewonnen. Wie fühlt man sich in so einem Moment?
Christian Ahlmann: Sehr gut natürlich. Es ist glaube ich der große Traum eines jeden Springreiters, diesen Preis einmal im Leben zu gewinnen, sich einmal im Leben auf der Siegertafel zu verewigen. Das war ein ganz besonderer Moment und Erfolg für mich, für meine Familie, für das gesamte Team, für die Sponsoren.

Spürt man einen größeren Druck, wenn man als Sieger wieder nach Aachen kommt?
Ahlmann: Ob mit oder ohne Sieg – ich fahre seit Jahren hochmotiviert nach Aachen. Der CHIO Aachen ist neben den Championaten immer das allerwichtigste Turnier im Jahr. Die besten Pferde werden mitgenommen und kommen von Dienstag bis Sonntag zum Einsatz. Es war für mich immer ein Traum, auf der Siegertafel zu stehen. In diesem Jahr ist es ein Traum, ein zweites Mal meinen Namen dort einzutragen. Wie gesagt: Ich bin hochmotiviert!

Gibt es ein Erfolgsgeheimnis, dass Sie so konstant gut sind?
Ahlmann: Ob das ein Geheimnis ist, weiß ich nicht, aber das Team um einen herum ist das allerwichtigste. Ich habe ein Team aus super Pferdebesitzern, Pferdepflegern, Reitern, Familie, das mich in jeder Situation unterstützt und mir in den richtigen Momenten den Rücken freihält. Natürlich habe ich auch einen großen Part, im Parcours alles richtig zu machen. Aber das ist in unserem Sport lange nicht genug.

Ist der CHIO Aachen ein Höhepunkt Ihres Turnierjahres?
Ahlmann: Aachen war für mich schon immer die Nummer eins! Das Publikum, die Stimmung, die Bedingungen – hier ist einfach alles erstklassig. Das ist nirgendwo sonst auf der Welt zu finden.

Können Sie beim CHIO Aachen auch etwas neben dem Sport genießen oder ist das eine Woche lang nur knallharte Arbeit?
Ahlmann: Knallhart würde ich es nicht nennen. Es ist eine tolle Woche mit grandiosem Sport und ich versuche natürlich, auch hier und da ein bisschen mitzubekommen. Jedoch stehen bei mir mehrere Tage Konzentration pur an. Denn Aachen ist das wichtigste Turnier mit mehreren sportlichen Höhepunkten. Natürlich versuche ich, das Turnier zu genießen, dabei steht der Sport allerdings absolut im Mittelpunkt.

Und wie ist die deutsche Equipe in diesem Jahr für den Mercedes-Benz Nationenpreis aufgestellt?
Ahlmann: Ich hoffe natürlich, dass ich am Donnerstagabend dabei bin. Ich bin hochmotiviert, meine Pferde sind gut in Schuss. Es wäre natürlich schön, wenn das deutsche Team nach ein paar Jahren endlich noch einmal gewinnen könnte.

Was erwarten Sie von den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro?
Ahlmann: Ich versuche beim CHIO Aachen natürlich mein Bestes zu geben, um mich für die Mannschaft zu empfehlen, die nach Rio fahren wird. Natürlich fände ich es schön, mich auch wieder für den Rolex Grand Prix am Sonntag zu qualifizieren.

Quelle: CHIO Aachen

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“Es ist allerhöchste Zeit”

Traditionell wird vor dem CHIO Aachen im Aachener Rathaus über den neuesten Stand der Dinge informiert. Dieses Jahr unter dem Motto: ‘Vom CHIO nach Rio!’ Geladen zu diesem Meeting war auch Christian. Angesprochen auf den Nationenpreis in der Soers antwortete er: „Es ist allerhöchste Zeit. Wir sind alle hoch motiviert und möchten es schaffen. Ich hoffe natürlich, dass es dieses Jahr nach vielen Jahren endlich mal wieder klappt.“

Aufstellung vor dem Rathaus: v.l. Carl Meulenbergh, Marcel Philipp, Christian Ahlmann, Sönke Rothenberger, Frank Kemperman, Michael Mronz und CHIO-Maskottchen Karli. (Foto: CHIO Aachen/H. Schupp)

Aufstellung vor dem Rathaus: v.l. Carl Meulenbergh, Marcel Philipp, Christian Ahlmann, Sönke Rothenberger, Frank Kemperman, Michael Mronz und CHIO-Maskottchen Karli. (Foto: CHIO Aachen/ Holger Schupp).

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Abschied von Cöster

Der unvergessen bleibt: Cöster (Foto: Recki)

„Cöster war mein erstes Championatspferd. Er hat mich zu einem guten Reiter gemacht.“ Christian und Cöster waren ein Traumpaar des Springsports. Am 13. Juni ist Cöster im Alter von 23 Jahren unerwartet gestorben. Ein Abschied, der schwer fällt.
Weihnachten 2001 kaufte Marion Jauß den damals achtjährigen Holsteiner Schimmel Cöster und stellte ihn Christian zur Verfügung. Damals hat noch keiner geahnt, welche Erfolgsgeschichte diese beiden schreiben würden.
2003 wurden sie Doppel-Europameister in Donaueschingen, 2005 Mannschafts-Europameister und 2007 brachten sie Teamsilber mit nach Hause. 2004 reisten die beiden zu den Olympischen Spielen in Athen und holten Teambronze. Zwei Jahre später, bei den Weltreiterspielen in Aachen, gehörten sie ebenfalls zum Team und sicherten Mannschaftsbronze.
2009 ging Cöster im Alter von 16 Jahren bei seinem letzten Turnier an den Start. Seitdem genoss er topfit und zufrieden seinen Lebensabend bei Christian in Marl. Zusammen mit seinem Ponyfreund Kessy teilte Cöster eine riesige Box und seine große Weide. Im Sommer verbrachten die beiden oft Tag und Nacht draußen auf der Koppel und fühlten sich dabei pudelwohl.
„Cöster war ein Familienmitglied. Er hatte einen super Charakter, war unheimlich brav und man konnte sich zu 100 Prozent auf ihn verlassen.“
Neben allen Championaten hat Cöster auch etliche Erfolge in Großen Preisen gefeiert, zum Beispiel den Sieg im traditionellen Großen Preis von Rom. Und er hatte das gewisse Gefühl für seinen Reiter. „Wenn ich angespannt war, hat er das auf seiner Seite in noch höhere Konzentration, noch kämpferische Leistung umgewandelt. Das war das i-Tüpfelchen, was ihn bei all seinen erstklassigen Voraussetzungen zu einem absoluten Superstar gemacht hat.“ Cöster wird auch nach seinem Tod unvergessen bleiben – als Superstar und als Familienmitglied.

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