CHIO Aachen 2019

©Stefan Lafrentz

Spannender hätte ein Nationenpreis nicht sein können.

Nachdem in der ersten Runde das Glück noch nicht auf der Seite der deutschen Reiter war, (Platz 6 mit 5 Fehlerpunkten) schafften sie in der zweiten Runde ein Ergebnis nach Maß.

Simone, Christian und Daniel blieben fehlerfrei, so dass Marcus gar nicht mehr antreten musste.

Jetzt konnte man nur noch auf die Fehler der anderen Mannschaften hoffen, um weiter nach vorne zu rutschen. Vier Nationen konnten ihre gute Form der ersten Runde nicht halten und fielen hinter das deutsche Team. Lediglich dem Schwedenteam, mit ihrem Schlussreiter Peder Fredrikson gelang die Punktlandung. Mit einem wahren Meisterritt verteidigte er den hauchdünnen Vorsprung und sicherte seinem Team den Sieg im Nationenpreis von Aachen. Der zweite Platz ging damit nach Deutschland vor Frankreich.

Ein schöner Erfolg der deutschen Mannschaft, getragen von einem begeistertem, mitfieberndem Aachener Publikum. Was gibt es schöneres?

Im Großen Preis von Aachen ging Clintrexo Z den schweren Kurs in beeindruckender Weise. Um so enttäuschender war da der Fehler am letzten Hindernis, der ihn aus dem Rennen warf. Trotzdem – dickes Kompliment an den Schimmelhengst.

Ebenfalls ein Fehler am letzten Hindernis wurde dem Youngster „Mandato van de Neerheide“ zum Verhängnis. Die Zeit hätte zum Sieg gereicht. So wurde es aber ein sechster Platz für den Nachwuchscrack im Finale der Youngster in Aachen.

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