Genf: Sieg im Top Ten-Finale

„Sich für das Top Ten-Finale zu qualifizieren, allein das ist schon eine Auszeichnung“, betont Christian nach einem sagenhaften Wochenende in Genf und dem Sieg im Top Ten-Finale. „Das bedeutet schon, dass die letzten zwölf Monate richtig, richtig gut waren: Es hat alles super funktioniert und die Pferde sind gleichmäßig gut gesprungen.“ Nicht mit einem guten Tag, einem guten Turnier qualifiziere man sich für dieses Finale, sondern nur mit ganz vielen. Sonst bleibt man von den Top Ten sehr weit entfernt. „Das macht mich schon stolz und zwar auf mein ganzes Team: auf die Pferde, die Sponsoren, das Team zu Hause… „
Die Final-Prüfung selbst war absolut hochklassig und steht alljährlich im Fokus der Öffentlichkeit. Das gibt es eben nur einmal im Jahr, dass diese Zehn so konzentriert gegeneinander starten. Und für Christian war die Prüfung extrem spannend: „Ich war mit Taloubet Z der letzte Starter in Runde eins, blieb fehlerfrei und knapp in der Zeit. In der zweiten Runde musste ich dann als Erster von den fünf Nullern in den Parcours und habe vorgelegt. Nach mir kamen aber noch die Besten der Besten mit ihren Toppferden und ich musste abwarten, ob es reicht.“ Die Besten, die noch nach Christian kamen, waren: Edwina Alexander, Kevin Staut, Marcus Ehning und Pénélope Leprevost. Und jeder von ihnen hat es versucht, aber am Ende stand Christian ganz oben auf dem Podest der besten Zehn der Welt.
Im Weltcup-Springen am Sonntag lief es nicht ganz so gut. Codex One hatte zwei Fehler. „Da war ich schon ein bisschen enttäuscht, weil er am ersten Tag auch schon eine Nullrunde hatte und eigentlich in Superform ist. Das hatte ich mir schon etwas anders vorgestellt“, gibt Christian zu. Asca Z hatte er auch noch in Genf dabei. Mit dem Holsteiner war Christian in einem 1,50-Meter-Springen Zweiter in Genf und auch er hat sich in sehr guter Form gezeigt. „Alles in allem war das schon ein richtig gutes Wochenende“, resümiert Christian in gewohnt zurückhaltender Art, aber hoch zufrieden.

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