Durch die Bank: sehr zufrieden

„Lyon ist für mich eines der besten Turniere der Welt“, schwärmt Christian vom nächsten Weltcup-Finalort, „Wir haben da tolle Bedingungen mit zwei Abreiteplätzen. So kann man sein Pferd auch mal ganz in Ruhe arbeiten. Das gibt es bei Hallenturnieren nicht oft. Außerdem ist die Arena toll, das Publikum ist super, super, super und die Stimmung riesig. Und wir hatten wieder tollen Sport.“ Am vergangenen Wochenende wurde dort ein Fünf-Sterne-Turnier ausgetragen. Christians Bilanz seiner Lyon-Tage ist klar: „Ich bin durch die Bank sehr zufrieden!“
Little Lady war Vierte im Zweiphasen-Springen am Freitag, am Samstag hat sie gewonnen. „Das war sehr gut.“ Aragon Z ist mit einer fehlerfreien, wenn auch ruhigen Runde am  Freitag in das Turnier eingestiegen. Am Samstag im 1,60-Meter-Masters-Springen hatte er in jedem Umlauf einen Fehler und war damit auf Platz neun platziert. Es gab nur vier Doppel-Nuller. Sonntag hatte Aragon einen Fehler im Großen Preis. „Der Fehler war wirklich schade. Der ist an einem ganz normalen Steilsprung passiert, keine große Schwierigkeit. Alles andere hat Aragon wunderbar gemeistert. Er hat diese eine Stange nur berührt, die ist aber auch sofort geflogen.“ Trotzdem ist Christian voll des Lobes. „Für Aragon war es nach langer Zeit wieder das erste Turnier und dafür hat er das super ‚abgespult’.“
In der Youngster-Tour hatte er außerdem noch Barco mit. Barco ist ein siebenjähriger Sohn von Burggraaf, im Besitz von Christians Sportpferde GmbH. Er war richtig klasse unterwegs in Lyon: drei Nullrunden.

Vor Lyon hatte Christian zwei Wochenenden turnierfrei. War er deshalb besonders ‚heiß’ auf Lyon? „Ich gehe prinzipiell sehr gerne zum Turnier, aber nur, wenn ich ein gutes Gefühl habe“, erklärt er. „Wenn ich das Gefühl habe, dass irgendetwas nicht zu hundert Prozent passt, dann bleibe ich auch drei Monate zu Hause. Und wenn man dann eine Pause einlegt und danach die Form wieder ansteigt und man merkt, es war richtig, was man da gemacht hat – dann freut mich das noch viel mehr als jede Platzierung.“

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