Spitzenwochenende in Hamburg

Ganz lässig und ruhig ist Christian mit Codex One in das Hamburger Turniergeschehen eingestiegen. Und Codex hat sich sicher präsentiert und blieb ohne Hindernisfehler im Eröffnungsspringen. Lediglich mit einem Zeitfehler kam das Paar aus dem Parcours. „Der Zeitfehler spielt für mich keine Rolle in dem Moment“, erklärt Christian. „Ich wollte eine ruhige Sicherheitsrunde mit Codex drehen und das hat wunderbar geklappt.“ Am Samstag stand für Codex das Global Champions Tour-Springen auf dem Plan. „Im ersten Umlauf hat er sich schon super angefühlt“, erzählt Christian, „und hat eine von nur neun fehlerfreien Runden gedreht. Das war richtig gut.“ Im zweiten Umlauf hatte er zwar einen ärgerlichen Fehler, sprang aber auch sehr gut. Am Ende sind die Beiden auf dem elften Platz gelandet und Christian schwärmte: „Nach der langen Pause von Codex war das ein tolles Gefühl wieder in Hamburg. Das war das schwerste Springen für ihn seit der Pause und ich bin richtig glücklich, wie toll er das gemeistert hat.“

Auch Senkrechtaufsteiger Cornado hatte Christian mit in Deutschlands Norden gebracht. Beim Eröffnungsspringen notierte der neunjährige Cornet Obolensky-Sohn noch einen Abwurf. Im Championat von Hamburg hat er dann seine ganze Klasse gezeigt: Platz drei mit zwei tollen Nullrunden im Umlauf und im Stechen! Es ist unwahrscheinlich wie rasant sich dieser Neunjährige zum Spitzenpferd entwickelt und mit welcher Kontinuität er seine Leistungen präsentiert. „In seinen jungen Jahren verblüfft mit Cornado von Turnier zu Turnier. Die Entwicklung dieses Pferdes macht unglaublich viel Spaß!“

Absolut spitze hat sich auch der achtjährige Barco v. Burggraaf im Besitz von Marion Jauß gezeigt. Schon am ersten Tag der Youngster-Tour hat er sich überhaupt nicht von dem riesigen Hamburger Derbyplatz beeindrucken lassen, blieb ohne Fehler und wurde gegen starke Konkurrenz Dritter. Auch am zweiten Tag leistete sich Barco keinen Abwurf und sprang in die Platzierungsränge. Im Finale hat er dann ‚voll zugeschlagen’: der Sieg! „Barco hat über die Tage in Hamburg immer mehr Selbstbewusstsein getankt und war souverän, schnell und sicher im Final-Stechen. Ich bin vollkommen happy!“

Im Derby war Christian in diesem Jahr nicht am Start. Das ist natürlich jedes Jahr eine besondere Herausforderung, aber das macht nur Sinn, wenn man das passende Pferd hat und sich gezielt vorbereiten kann. „Den Derbyspaß kann man bei keinem Pferd erzwingen und es muss auch in den ganzen Turnierrhythmus passen. Das war bei mir in diesem Jahr einfach nicht der Fall.“

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