Codex und Tokyo in sehr guter Form

Viermal in Folge hatte das deutsche Team den Nationenpreis in Rotterdam gewonnen, gerne hätten sie in diesem Jahr Sieg Nummer fünf geliefert, aber es hat nicht ganz geklappt. „Wir waren mit einem super Team in Rotterdam“, erklärt Christian. „Am Ende kam ein guter dritter Platz heraus und wir müssen damit zufrieden sein.“ Christian gehörte mit Codex One zum Team: eine Nullrunde und eine Runde mit einem Abwurf. „Codex hat das sehr gut gemacht“, lobt er. „Er ist beide Runden sehr gleichmäßig und gut gesprungen. Das war für mich ganz wichtig, weil er noch nicht wieder voll im Turnierrhythmus ist.“

Mit Aragon hatte er zwei kleinere Springen absolviert und ihn dann im Großen Preis eingesetzt. Mit zwei Abwürfen konnten die beiden sich leider nicht in die erhofften vorderen Reihen springen.

Super glücklich war Christian mit den Auftritten von dem siebenjährigen Kannan-Galoubet-Sohn Tokyo. Zwei Parcours beendete der Youngster fehlerfrei, im Finale verzeichnete er einen Abwurf. „Tokyo hat sich sehr gut präsentiert. Das ist ein Pferd von bester Qualität und mit sehr viel Vermögen“, kommt Christian ins Schwärmen. „Er ist vom Typ her etwas robust, vielleicht auch etwas eckig und kantig. Es ist ein spätes Pferd, das sicher noch ein bisschen Zeit braucht, aber er ist auf einem sehr guten Weg. Von diesem Pferd verspreche ich mir sehr viel.“ Seit gut einem Jahr steht der Fuchs im Stall Ahlmann, ist bei der Z-Tour in Lanaken noch bei 1,30-Meter-Springen am Start gewesen und hat mit der Youngster-Tour bereits einen Schritt weiter nach vorne gemacht. „Ich werde ihn jetzt regelmäßig mitnehmen und ihn langsam in den Sport hineinwachsen lassen. Er braucht noch Erfahrung, aber er hat sehr viel Potenzial.“

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